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Selva

Auch dieses Dorf hat walserische Wurzeln, lange hiess es nämlich 'Selvaningen' oder 'Im Holz'.
Selva hatte mit mehreren Unglücksfallen zu kämpfen, vor allem mit Lawinenniedergängen und Feuersbrünsten. Der Dorfbrand von 1949 hat das Erscheinungsbild des Dorfes radikal verändert. Häuser und Ställe wurden mit Hilfe und Unterstützung der ganzen Schweizer Bevölkerung wieder aufgebaut. Kirche- und Pfarrhausdach bekamen ein Steinplattendach. Die neue Kirche ist dem heiligen Johannes dem Evangelisten gewidmet und während der Sommermonate dient sie als Wallfahrtskirche der Muttergottes.
Durch die Errichtung des Golfplatzes, ein weiterer wichtiger Wendepunkt, wurde die Berglandschaft zu einer touristisch genutzten Landschaft.
Sutcrestas liegt ein Stück weit westlich von Selva. Von 1853-1890, also bis man begann Lawinenverbauungen zu bauen und die Hänge oberhalb Selva zu bewalden, war es im Winter Zufluchtsort der Bewohner von Selva. In Sutcrestas, auf halbem Weg zwischen Tschamut und Selva, wurde ebenfalls ein Schulhaus erbaut. In den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts besuchten ungefähr 40 Schulkinder aus beiden Dörfern diese Schule.
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